Autor: Armin

Von Gutmensch zu Gutmensch Wie sage ich's ... (Folge 2)

Wer mit Nichtveganer*innen über die ethische Notwendigkeit einer veganen Lebensweise diskutiert, erntet selbst bei höflichem Umgang und besonnener Argumentation irgendwann im Laufe des Gesprächs oftmals die säuerliche Entgegnung: „Für dich bin ich also ein schlechter Mensch, nur weil ich mich nicht vegan ernähre.“1 Wir haben dann immer mehrere Möglichkeiten, auf diese Konflikteinladung zu reagieren: konfrontieren, beschwichtigen,[…] Weiterlesen

Gedanken zum Weltvegetariertag Des einen Freud, des anderen Leid.

Am ersten Oktober ist Weltvegetariertag.1 Für mich jedes Jahr ein denkwürdiges und emotionales Ereignis. An diesem Tag begegnen sich in mir zwei sehr unterschiedliche, intensive Gefühle: Freude und Trauer. Ich freue mich von Herzen, dass immer mehr Menschen dem Fleischkonsum bewusst abschwören. Die meisten Vegetarier*innen tun dies nach eigenen Angaben aus moralischen Gründen. Sie lehnen[…] Weiterlesen

Barrieren der Veränderung Was uns manchmal hindert, das Richtige zu tun.

Vor unseren Augen vollzieht sich eine entsetzliche Tragödie. Wir töten ohne jede Notwendigkeit jährlich weltweit bis zu 70 Milliarden Landtiere allein für den menschlichen Verzehr. Das bedeutet 2.000 Opfer pro Sekunde. Hinzu kommen Milliarden von Fischen und anderen Wassertieren. Das ist der wohl größte Massenmord, den die Menschheit auf diesem Planeten je inszeniert hat.1 Die große[…] Weiterlesen

Weil es so lecker schmeckt … Realsatire

Unterhalten sich Veganer*innen mit Fleischesser*innen zum Thema ‚Tierkonsum‘, so verläuft die Kommunikation ziemlich vorhersehbar nach einem fast immer gleichen Muster – zumindest dann, wenn die Ausgangssituation dadurch gekennzeichnet ist, dass beide vorgeben, Tiere zu lieben und Tierquälerei entschieden abzulehnen. Die ‚tierlieben‘ Fleischesser*innen befinden sich in einem offenkundigen Widerspruch zwischen ihrer erklärten Haltung und ihrem gelebten Verhalten.[…] Weiterlesen

Das Seelenleben der Tiere Buchbesprechung - Keine Empfehlung

Voller Neugier begann ich vor ein paar Tagen Peter Wohllebens neues Buch ‚Das Seelenleben der Tiere‘ zu lesen. Ich habe es gekauft, weil es von einigen (Tierrechts-)organisationen1 und vielen meiner veganen Freund*innen auf Facebook empfohlen wurde. Der Bezugspunkt fast aller Empfehlungen war ein Link auf eine überaus positive, geradezu überschwängliche, Rezension in der ‚Zeit‘.2 Der[…] Weiterlesen

Fragen lenken Denken! Die Kunst der K-omni-kation

Die Kunst der K-omni-kation Gespräche zwischen Nichtveganer*innen und Veganer*innen zum Thema ‚Konsum von Tierprodukten‘ sind äußerst störungsanfällig. Da es bei diesen Themen buchstäblich um Leben oder Tod geht, werden die konträren Positionen von beiden Seiten entsprechend leidenschaftlich vorgetragen und verteidigt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die nicht-vegane Seite eine ganze Batterie von ‚Argumenten‘ gegen Veganismus[…] Weiterlesen

Es sind doch nur Tiere!

Befragt man zufällig ausgewählte Menschen nach ihrem Verhältnis zu Tieren, erklären die meisten, dass sie Tiere mögen oder gar lieben. Einigen sind sie egal und nur wenige sagen, dass sie Tiere hassen. Fast alle sind der Ansicht, dass eine zivilisierte Gesellschaft die Verantwortung und moralische Pflicht hat, dafür zu sorgen, dass es den Tieren möglichst[…] Weiterlesen

Tradition verpflichtet … nicht.

„Seit mehr als zwei Millionen Jahren tötet der Mensch Tiere, um sie zu essen“, hast du herausgefunden, und jetzt fragst du triumphierend: „Warum sollte ausgerechnet ich, ausgerechnet jetzt, damit aufhören?“ Du solltest damit aufhören, weil es Unrecht ist. Entsetzliches, lebensverachtendes Unrecht. Tiermord hat eine ebenso lange ‚Tradition‘ wie Völkermord, Vertreibung, Folter, sexuelle Nötigung, Kindesmisshandlung und andere[…] Weiterlesen