Mitgefühl als Katalysator

Es ist wohl keine Übertreibung, wenn wir festhalten: Die Welt ist am Arsch. Na gut, manche Sachen funktionieren recht gut, und immerhin besitzen ganze 42 Menschen so viel wie 3,7 Milliarden der ärmsten Menschen [1]. Wenn wir das nun mal nicht ironisch nehmen oder einfach auf die rund 74 Milliarden Tiere schauen [2], die jährlich[…] Weiterlesen

Ich esse trotzdem Fleisch!

Eigentlich ist es klar Wenn nach unzähligen Diskussionen alle Aspekte der Thematik behandelt wurden, alle Scheinargumente als solche erkannt sind und sogar die Vorteile der veganen Ernährung verstanden wurden, dann kann es ja endlich mit der Ernährungsumstellung losgehen, oder? Das könnte man zumindest annehmen, wenn man Menschen Vernunft unterstellt. Naiverweise unterliegt man oft dem Irrglauben,[…] Weiterlesen

Weitere Texte:

Es ist keine „Leidenschaft“

Ein Text von Alex Gleason. Menschen sagen mir immer wieder, dass sie meine Leidenschaft für Tierrechte einzutreten bewundern. Dies ist besonders dann entmutigend, wenn sie nicht einmal dazu bereit sind, damit aufzuhören, Tiere zu essen. Es fühlt sich dann eher so an, als ob ich das Thema wäre, anstatt dass die Tierbefreiungs-Botschaft verstanden wird. Es[...]

Fragen lenken Denken!

Die Kunst der K-omni-kation Gespräche zwischen Nichtveganer*innen und Veganer*innen zum Thema ‚Konsum von Tierprodukten‘ sind äußerst störungsanfällig. Da es bei diesen Themen buchstäblich um Leben oder Tod geht, werden die konträren Positionen von beiden Seiten entsprechend leidenschaftlich vorgetragen und verteidigt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die nicht-vegane Seite eine ganze Batterie von ‚Argumenten‘ gegen Veganismus[...]

How to create a vegan world – oder: Der neue Geist des Veganismus

Der Veganismus hat in den letzten 10 Jahren eine unglaubliche Entwicklung hingelegt. Galt man früher als langhaariger, barfüßiger und Bäume umarmender Hippie, wenn man vegan lebte, so gilt man heute zwar immer noch als ein wenig wunderlich, wenn man vegan ist, aber man wird ernst genommen oder gar bekämpft und nicht mehr nur belächelt. Diskussionen[...]

Können Fleischesser liebevolle Tierfreunde sein?

Wenn Veganer und Nichtveganer sich über ihr Verhältnis zu Tieren unterhalten, stellen sie immer wieder verblüfft fest, dass beide für sich in Anspruch nehmen, Tiere zu mögen oder gar zu lieben. Beide sind der Meinung, dass Tiere sensible Geschöpfe sind, denen wir kein vorsätzliches Leid zufügen dürfen. Beide betonen, dass der Mensch eine besondere Verantwortung für das Wohlergehen der[...]

Liebe von uns genervte Mitmenschen (Teil II)

  Liebe von uns genervte Mitmenschen, wir geben zu, dass auch wir vegan lebenden Menschen nicht perfekt und nicht vor Widersprüchen gefeit sind. So ist uns klar, dass eine vegane Lebensweise auch für die Tötung von Tieren verantwortlich ist. Auch wissen wir, dass die Frage, was «unvermeidbar» ist, nicht so einfach entschieden werden kann. Wir[...]

Löwen-Moral

Das hört man ziemlich oft: „Aber Tiere töten auch Tiere.“  Meist soll dadurch ausgedrückt werden, dass das Töten an sich nicht automatisch ein unmoralischer Akt ist, vorausgesetzt, es handelt sich um nicht-menschliche Tiere, die getötet werden. Die Argumentation ist aus verschiedenen Gründen nicht schlüssig. Differenzieren, bitte. Erstens sind es nur einige Tiere, nicht alle,  die[...]

Von Gutmensch zu Gutmensch

Wer mit Nichtveganer*innen über die ethische Notwendigkeit einer veganen Lebensweise diskutiert, erntet selbst bei höflichem Umgang und besonnener Argumentation irgendwann im Laufe des Gesprächs oftmals die säuerliche Entgegnung: „Für dich bin ich also ein schlechter Mensch, nur weil ich mich nicht vegan ernähre.“1 Wir haben dann immer mehrere Möglichkeiten, auf diese Konflikteinladung zu reagieren: konfrontieren, beschwichtigen,[...]

Warum ist dir das so wichtig?

Das wurde ich kürzlich gefragt. „Warum setzt du dich so vehement und nachdrücklich für diese Angelegenheit ein?“ Ich antwortete: Gerechtigkeit. „Gerechtigkeit. Sie leiden unfassbar und haben keine Möglichkeit, sich für sich selbst einzusetzen. Sie haben keine Rechte. Sie brauchen Fürsprecher. Weil dieser Wahnsinn sonst nie aufhören wird. “ Doch das ist eigentlich nur die rationale,[...]