Karnismus

Die Kunst der Selbstüberlistung Wie wir es mit Leichtigkeit fertig bringen, gleichzeitig ethisch zu denken und unethisch zu handeln

Würden Sie folgender Aussage zustimmen? „Tiere fühlen Freude und Schmerz. Wir tragen Verantwortung für ihr Wohlergehen und dürfen ihnen nicht vorsätzlich vermeidbares Leid zufügen.“ Wenn Sie mit ‚Ja‘ antworten, könnte dieser Artikel für Sie von Interesse sein. Ein bemerkens-werter Widerspruch Wer mit Tieren in Beziehung tritt oder sie auch nur beobachtet, sieht und spürt ihre[…] Weiterlesen

Wir haben doch ein Tierschutzgesetz "legale" Selbstverteidigungsstrategien

  Macht man auf das Elend der Tiere, besonders derer, die als Nutztiere bezeichnet werden, aufmerksam, fällt oft ein Satz: “Wir haben doch ein Tierschutzgesetz”. Mit grosser Überzeugung ausgesprochen, stehen hinter diesem Satz eine ganze Reihe von Selbstverteidigungsstrategien. “Wir haben doch ein Tierschutzgesetz” verweist nicht nur darauf, dass es gesetzliche Regelungen gibt, sondern soll auch[…] Weiterlesen

„Darauf erstmal ein Steak“ Wenn das Lachen in der Seele stecken bleibt

Vor ein paar Wochen gab es auf Facebook eine rege Diskussion mit kritischen und weniger kritischen Stimmen zu einer Kampagne eines fleischverarbeitenden Betriebes. Anlass waren einige Werbebilder, welche sich in einer humorvollen Art mit dem Beruf des Fleischers auseinandersetzten. Unter einem dieser Bilder hinterließ auch ich meine Meinung und verglich diese Art des Witzigseins mit[…] Weiterlesen

Das interessiert wieder (k)ein Schwein! Wie Sprache Wirklichkeit erschafft

Das ist mir wurst! Vor einiger Zeit kommentierte ich einen Facebookpost einer Tierrechtsorganisation, in dem es darum ging, dass kommende Generationen eines Tages fassungslos vor Entsetzen die traurige Wahrheit entdecken werden, dass ihre eigenen Vorfahren vor gar nicht allzu langer Zeit tatsächlich noch Tiere ausgebeutet und gegessen haben. Ich kommentierte sinngemäß, dass wir alle gerne[…] Weiterlesen

Ich lass mir doch nicht vorschreiben, was ich essen soll! Die Illusion der Selbstbestimmung

Veganer*innen vertreten die Auffassung, dass Essen immer dann nicht als Privatsache betrachtet werden kann, wenn dafür unschuldige, leidensfähige Mitgeschöpfe gequält und getötet werden. Unser Recht auf Selbstbestimmung stößt immer dort an Grenzen, wo es mit dem Recht auf Leben der anderen kollidiert. Fleischesser*innen kommentieren diese Sichtweise meist mit Empörung: „Ich lasse mir doch nicht vorschreiben,[…] Weiterlesen